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Ein Tag im Zeltlager

Wie läuft ein normaler Tag ab? Was machen wir den ganzen Tag? Hier wird alles beantwortet.

FAQ

Die meistgestellten Fragen.

Das Zeltlager

Am elftägigen Zeltlager selbst können 120 Kinder teilnehmen, die in 15 Gruppen mit je 8 Kindern während des Lagers die verschiedensten Aufgaben gemeinsam zu bewältigen haben. So steht am Anfang des Lagers immer der Vorzeltbau auf dem Programm, bei dem die Kinder mit ihrem Gruppenleiter zunächst Baumaterial im Wald suchen und dann gemeinsam das Vorzelt bauen. Zweck dieses Vorzeltes ist das Verstauen  des Gepäcks, so dass es im eigentlichen Zelt etwas gemütlicher und geräumiger wird. Aber auch der Umgang, mit Hammer, Säge, Beil und Schnüren soll erlernt werden.

 

Für die weiteren Tage ist ein Programm vorbereitet, das gewisse Spiele, wie z.B. ein Dorferkundungsspiel, ein Hüttenspiel oder die Orientierungspostensuche (OPS) beinhaltet. Stell-vertretend für alle Spiele sei hier kurz die OPS erklärt. Bei diesem Spiel werden die Gruppen entweder zusammen mit ihrem Gruppenleiter an einem Punkt im Wald ausgesetzt und müssen den Weg zurück zum Platz mit Hilfe von Karte und Kompass finden, oder sie müssen einen vorgegeben Rundweg, vom Platz aus ebenfalls mit Karte und Kompass bewältigen.

 

Dabei lernen die Kinder sich in freier Natur ganz konventionell ohne GPS mit Karte Kompass zu orientieren Anfänglich erhält die Gruppe eine Anweisungskarte auf der steht wohin sie laufen muss, nämlich zum ersten Posten, an dem sie dann der nächsten Auftrag mit der Anweisung den nächsten Posten aufzusuchen erhalten oder suchen müssen. So geht das Spiel weiter bis die Gruppe  wieder am Zeltplatz angekommen ist. Weitere feste Bestandteile  des Zeltlagers der KJS sind Tageswanderung, Schwimmbadbesuche, Turniere und Projekte. Für die Projekte überlegt sich jeder Gruppenleiter eine Aktion, die er für Kinder verschiedener Gruppen anbietet, d.h. die Kinder können sich natürlich selbst aussuchen an welchem Projekt sie teilnehmen wollen. Laubsägearbeiten, Batiken, Backofenbau, Singen,... sind nur einige Beispiele für solche Projekte.

 

Zu jedem Zeltlager gehört natürlich auch das Lagerfeuer. So endet jeder Tag am Lagerfeuer, wo man gemeinsam Lieder singt, die Siegerehrung der Spiele stattfindet und man einfach das Knistern und die Nostalgie des Lagerfeuers erlebt. Nach einem Nachtgebet heißt es ins Bett, oder besser in den Schlafsack, gehen. Bis auf eine Gruppe, die die erste Nachtwache hat und später von einer zweiten abgelöst wird.

 

Bei dem von den ca. dreißig bis vierzig ehrenamtlichen Begleitern aufgestellten Tagesplan, gehen die Tage sehr schnell vorüber bis am letzten Tag die Eltern ihre Kinder abholen. Für die Begleiter, neben den 15 Gruppenleiter benötigt man einen Lagerleiter mit mindestens zwei Vertretern, den Springern, A- und Bgenten, das sind Gruppenleiter in Ausbildung, ein Küchenteam und ein Einkaufsteam, heißt es nun Abbau, LKW laden, nach Hause fahren LKW ausladen und das komplette Material putzen und in die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten verstauen. Nach einigen Wochen findet noch ein Nachtreffen statt, an dem man sich die Bilder-CD und/oder die Lagerzeitung kaufen kann und die Freunde und Begleiter wiedersehen kann. Erst jetzt ist das Zeltlager völlig abgeschlossen und die Zeit gekommen sich erste Gedanken für das nächstjährige Zeltlager zu machen.

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